Wie alles begann
Die Entstehung von Outside Tools
Hier erzähle ich euch kurz wie alles begann und warum ich das mache
Im Prinzip begann alles mit der Auswanderung nach Ungarn.
Nach einem kurzen Checkup meiner Lebensgefährtin im Mai 2024 haben wir dann im August die Koffer gepackt und haben Deutschland im September 2024 hinter uns gelassen. Erst mal zur Miete in 6336 Szakmar, Alsoerek niedergelassen, haben wir uns dann auf die Suche eines Kaufobjektes gemacht. Was man da zu sehen bekommt muss ich den meisten von euch wohl kaum erklären. Da sowohl meine Lebensgefährtin als auch ich handwerklich sehr begabt sind haben wir im Oktober 2024 tatsächlich ein brauchbares Haus gefunden was sich mit relativ wenig Aufwand für unsere Ansprüche erst mal bewohnbar herrichten ließ. Da wir auch das Nachbargrundstück mit einem baufälligen Haus dazu gekauft haben, standen uns natürlich Unmengen an Baumaterialien, überwiegend Holz zur Verfügung. Alte Deckenbretter wurden ausgebaut und zu Fußböden umfunktiniert, 80 Jahre alte Fachwerkbalken wurden zu einem Pavillon, verwertbare Ziegelsteine verwendeten wir für eine Aussenküche und vieles mehr. Uns ging es nicht darum einfach alles neu zu kaufen, sondern den "Charme" der alten Materialien zu erhalten. So haben wir nach und nach unser Haus umgebaut, saniert,renoviert und aus alt wurde neu. Wer schon mal bei uns war hat das Meiste schon gesehen. Natürlich lernt man mit der Zeit auch ein paar Leute kennen, hat sich in der Umgebung orientiert, wo bekomme ich was und baut sich so ein Netzwerk auf. Da langsam ein Fremdwort für uns ist, ging das alles etwas schneller als bei anderen die es eher gemütlich angehen. Ist auch OK so, jeder in dem Tempo das zu ihm passt. Da ich in Deutschland zuvor neben meinem Job 13 Jahre Kaffeevollautomaten der Marken DeLonghi und WMF repariert und verkauft habe, befanden sich natürlich in unserem Umzugswagen einige Objekte der Begierde für hiesige Küchen. Da wir aber mit unseren eigenen Objekten so viel zu tun hatten, da meine Lebensgefährtin und ich restlos alles selber machen was Haus und Hof angeht, wurde das erst mal zurück gestellt.
Im Sommer 2025 gab es dann mal einen nicht so schönen Sturm der einiges, auch in unserer Region zerstört hat. Da ich im Oktober 2024 den, mittlerweile zu einem guten Freund gewordenen Thomas und seine Frau Silke kennen lernte (Die haben wirklich nen Kaffeevollautomaten bei mir gekauft und mittlerweile sogar ein Upgrade erhalten), fragte mich dieser ob ich beim Wiederaufbau eines durch den Sturm zerstörten Wohnwagenvorbaus in Alsoerek helfen könnte. Gesagt getan, alles gestaltete sich anders als geplant weil ständig neue Ideen eingebracht wurden und aus dem Vorbau eher eine Art Terrasse mit Fenstern,Sitzecke und Einbauküche wurde. Mittlerweile lernte ich auch die Besitzerin und Ihre Lebensgefährtin kennen. An dieser Stelle ein liebes Hallo an Sonja und Elisabeth. So wurde aus dem Anbau des Wohnwagens dann noch ein Zaun ums Grundstück drumherum, Ausbau eines sich auf dem Grundstück befindlichen Hauses und so ging es immer weiter mit neuen Ideen und Aufträgen. Da dies mittlerweile nichts mehr mit Nachbarschaftshilfe zu tun hatte, habe ich mich dazu entschlossen ein Einzelunternehmen zu gründen damit die ganze Sache auch rechtlich in trockenen Tüchern ist. Nicht das man dann noch Schwarzarbeit unterstellt bekommt, Neider gibts ja hier an jeder Ecke. Nach mehreren Tagen und Stunden Wanderschaft in Kalocsa mit freundlicher, manchmal auch genervter Unterstützung meiner Lebensgefährtin Ulrike (Ja, Behördengänge sind auch in Ungarn nicht immer ein Zuckerschlecken. Der eine hat keine Lust und schickt dich von A nach B, B sagt dann du musst aber zurück zu A und all sowas) hatte ich dann alles was ich brauchte.
Das waren dann meine Steuernummer und den erforderlichen Zugang zum ungarischen Kundenportal. Die Anmeldung eines ungarischen Einzelunternehmens in Ungarn, auch KATA genannt, erledigte ich dann von zu Hause aus online.. Somit war ich dann auf einmal wieder selbstständig. Es war kein großer, aber letztendlich bei der Auswanderung noch nicht vorhersehbarer Schritt in unser Lebensplanung. Da ich rückblickend in Deutschland 23 Jahre selbstständig war, machte ich mir um die Umsetzung was Rechte und Gesetze angeht keien großen Kopf, da das meiste ja innerhalb der EU gleich ist. Wir haben aber auch feststellen müssen das viele es eben mit den mit einer Selbstständigkeit in Verbindung stehenden Rechten und vor allem Gesetzen nicht so ganz genau nehmen.
An dieser Stelle kann ich euch versichern das restlos alles was ich anbiete bei der Registrierung und Anmeldung des Einzelunternehmens mit dazugehöriger ÖVTJ-Nummer auch im Verzeichnis für Soloselbstständige aufgeführt ist.
Da ich nicht nur handwerklich, sondern auch technisch sehr begabt bin fing ich an benzinetriebene Gartengeräte zu reparieren. Aufsitzmäher in desolatestem Zustand gehörten ebenso schon zu meinen Aufträgen wie Kettensägen, Erdbohrer und so weiter. Da dieser Geschäftszweig auch angemeldet ist, wie einige andere mehr und ich das dann auch in den sozialen Medien präsentieren konnte, passierte genau das weshalb es jetzt Outside Tools gibt.
Es kamen Anfragen ob ich auch Geräte verleihe. Überwiegend Geräte die man nur einmal oder gelegentlich braucht und sich nicht selber kauft weil es einfach unrentabel ist. Dazu kommt noch bei vielen die Sprachbarriere in ungarischen Baumärkten oder eben bei Verleihern von eben solchen Geräten wie ich sie anbiete. Wer meine Seite aufmerksam studiert, dem fällt auf das sie in Deutsch, Ungarisch und Englisch aufgerufen werden kann, weil sich mein Angebot nicht nur an Deusche richtet, sondern an alle aus der Umgebung. Man berichtete mir das man hier und da nur einzelne Geräte bekommt und ne endlose Fahrerei und Zeitverschwendung hat bevor man sein Projekt starten kann und das der Zustand der Geräte doch manchmal sehr zweifelhaft ist und von Einweisung auch keine Spur. Deswegen habe ich gleich mal einen rausgehauen und einen, wie ich finde, für den Anfang recht ansehnlichen und umfangreichen Mietpark auf die Beine gestellt. Die Idee schwirrte in meinem Kopf umher und so begann ich mit den üblichen Dingen die ein Unternehmer eigentlich beachten sollte wenn er einen neuen Geschäftszweig gründet. Da sind dann folgende Punkte die mir aus meiner insgesamt 23 jährigen Selbstständigkeit in Deutschland nicht fremd sind.
Standort: Passt das für die Kunden in Punkto Anfahrt
Lagerung: Habe ich Platz für alles was ich brauche
Prüfen der Infrastruktur: Macht das schon einer um die Ecke und wenn ja wie macht er es
Anschaffung: Was brauche ich und was kostet es mich
Preisgestaltung: Überprüfung der Preise bei anderen Anbietern
Kalkulation: Wird das ganze noch Gewinn abwerfen bevor ich die Augen zu mache, bin ja auch
nicht mehr der jüngste.
Zubehör und Dienstleistungen die mit der Sache in Verbindung stehen:
Was kann ich mit den vorhandenen Geräten noch anbieten um eine gescheite Auslastung zu erreichen
Zeit: Wieviel Zeit wird es in Anspruch nehem. Möchte ja auch noch was vom Leben haben und man glaubt es kaum, ich habe sogar noch Zeit für Hobbys beziehungsweise nehme sie mir. Das macht den Kopf frei und man ist wieder hochmotiviert bei der Sache
Nach überprüfung all dieser Punkte habe ich mich dann dazu entschlossen das durchzuziehen. Dir Rechersche begann, ebenso die Jagd nach Geräten, teils neu, teils gebraucht, teils defekt weil ich es ja reparieren kann. Das erste Geld verdient man beim Einkauf.
So hat mittlerweile fast jeder Lieferdienst und Gebrauchtwarenhändler meine Lebensgefährtin und mich in den letzten Wochen kennen gelernt.
Der Mietpark wächst, die Geräte sind da, die Überprüfung und Reparaturen nahmen ihren Lauf. Dazu noch die Gestaltung diese Homepage. Warum ich das mache.....erstens weil ich es kann und hauptsächlich aus fogendem Grund: Ich könnte es mir einfach machen und einfach auf Facebook posten das ich Geräte vermiete. Da gehts dann schon los mit den Fragen....welche Geräte, was kostet es, hast du auch Betriebsmittel, wie ist die Vogehensweise und so weiter.
Dann ging es an die Gestaltung der Formulare, wie Mietvertrag, AGB, Rechnungsvordrucke, Kontakt mit der Bank um die Ecke um Bargeldlose Zahlungen empfangen zu können. Je nach Gerät und Mietdauer hat man ja nicht immer mal gerade 50.000 HUF oder mehr in der Tasche
Auf meiner Homepage wird jedes vorhandene Gerät vorgestellt, mit technischen Daten, Kautions- und Mietpreis sowie Bild. Ihr bekommt also nicht die Katze im Sack oder wie mein Freund Forrest Gump zu sagen pflegte: Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiss nie was man bekommt" (Zitat ende)
Bei mir weiss jeder was er bekommt und kann sich im Vorfeld schon sein Equipment zusammen stellen und über die angebotenen Kontaktmöglichkeiten eine Buchungsanfrage stellen.
Alles weitere würde jetzt hier den Rahmen sprengen da Details auf den dazugehörigen anderen Seiten erwähnt werden. Ich wünsche viel Spaß beim stöbern auf der Seite von Outside Tools Szakmar und freue mich auf regen Besuch, Euer Jörg
